Daniel Fernández zurück zum Topclub FC Barcelona

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2025
7
Min. Lesedauer

In diesem Sommer zieht es Daniel Fernández zurück zu seinem Jugendclub FC Barcelona. Damit geht für den gebürtigen Katalanen ein Kindheitstraum in Erfüllung. Wie er auf seine Zeit in Stuttgart blickt und vieles mehr erfährst du in diesem Interview.

Hallo Dani, beim TVB Stuttgart hast du dich in den letzten drei Jahren nicht nur zu einem Nationalspieler entwickelt, sondern zum ersten Linksaußen der spanischen Nationalmannschaft, wie blickst du auf deinen Wechsel nach Stuttgart zurück?

Ich erinnere mich noch genau an meinen Wechsel nach Stuttgart. Es war für mich sehr interessant und eine große Möglichkeit, in die stärkste Liga der Welt zu wechseln. Der TVB Stuttgart wollte als Verein wachsen und sich weiterentwickeln und genau das Gleiche wollte ich auch. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich mich für den Wechsel nach Stuttgart entschieden habe und möchte mich an dieser Stelle auch jetzt schon bei allen Trainern, die ich in dieser Zeit hatte, bedanken. Sie haben zu jedem Zeitpunkt an mich geglaubt und mir geholfen. Der TVB Stuttgart ist ein höchst professioneller Club mit einem familiären Umfeld und ich bin einfach glücklich, dass ich hier drei Jahre verbringen durfte. Ich konnte mich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln.

Inwiefern konntest du dich über die drei Jahre bei den WILD BOYS in der stärksten Liga der Welt weiterentwickeln?

Ich denke, dass auch wenn es einem im ersten Moment schwerfällt, man die eigene Komfortzone verlassen muss. Am Anfang konnte ich noch kein Wort deutsch sprechen und das war sehr schwer für mich. Aber meine Mitspieler und das gesamte Umfeld des TVB haben mir sehr schnell dabei geholfen. Zudem habe ich mich hier auch physisch weiterentwickelt. Ich habe mehr an Muskelmasse zugelegt und dies benötigt es auch, um Woche für Woche bei den Spielen in der stärksten Liga der Welt oder der Nationalmannschaft performen zu können. Diese drei Jahre waren ein sehr wichtiger Schritt für meine Karriere.

Warum würdest du auch anderen Spielern empfehlen zum TVB Stuttgart zu wechseln?

Natürlich würde ich auch anderen Spielern empfehlen, um den nächsten Karriereschritt zu wagen, zum TVB Stuttgart zu wechseln. Ohne mich selbst nennen zu möchten, kann man das glaube ich auch sehr gut an anderen Spielern wie Jorge Serrano sehen. Der Club möchte sich nämlich auch weiterentwickeln und da gehört viel mehr dazu als wir Spieler. Der Club ist auf allen Ebenen professionell, betrachtet man die Geschäftsstelle oder die ärztliche Betreuung. Der Verein kümmert sich zu jedem Zeitpunkt bestens um uns Spieler und macht alles für uns möglich. Also wenn mich jemand fragt, ob er nach Stuttgart wechseln soll, würde ich den Verein zu jedem Zeitpunkt weiterempfehlen, da ich mich seit der ersten Sekunde hier wohlgefühlt habe.

Im Sommer kehrst du zurück in deine Heimat und zu deinem Jugendclub FC Barcelona. Geht für dich damit ein Kindheitstraum in Erfüllung?

Natürlich geht für mich damit ein Traum in Erfüllung, zurück zum FC Barcelona zu wechseln. Ich habe dort schon meine Jugend verbracht und ihnen habe ich natürlich auch zu verdanken, was für ein Spieler ich heute bin. Sie haben mir nicht nur gezeigt, ein guter Spieler zu sein, sondern auch ein guter Mensch zu sein. Damals musste ich den FC Barcelona verlassen, um mich als Spieler weiterentwickeln zu können. Der Schritt zwischen der zweiten und der ersten Mannschaft ist zu groß gewesen. Ich habe mir persönlich gesagt, wenn die Zeit reif ist und der FC Barcelona mich haben möchte für die Profimannschaft, dann habe ich mir das wirklich verdient. Zudem kehre ich nach fünf Jahren woanders endlich wieder zurück in meine Heimat. Ich bin in der Region aufgewachsen, meine Familie und Freunde leben alle dort, somit sehe ich alle täglich wieder.

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