"Was das kämpferische Element angeht, ein Schritt nach vorne."

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2025
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Die Stimmen zum Spiel TVB Stuttgart vs. TSV Hannover-Burgdorf (27:35) am 13.02.2025

Jens Bürkle: „Wir haben uns schwergetan, diese Angriffswucht gerade in der ersten Halbzeit von Uščins und den Gegenstoß zu stoppen. Wir kriegen in der ersten Halbzeit definitiv zu viele Tore in bestimmten Bereichen und lassen so abreißen. Dann hat die Mannschaft sich bravourös zurückgekämpft und war wieder dran. Dann machen wir einen ganz entscheidenden Fehlwurf beim Stand von 23:25 im Sieben-gegen-Sechs. Da können wir auf ein Tor wieder verkürzen, glaube ich, zehn oder elf Minuten vor Schluss. Anschließend lassen wir wieder abreißen und kommen wir auch nicht mehr hin. Dann ist es am Ende zu deutlich. Trotzdem glaube ich, dass es, was das kämpferische Element angeht, ein Schritt nach vorne war.“

Christian Prokop: „Wir sind sehr glücklich mit dem Start der Rückrunde. Wir haben Leipzig zu Hause sicherlich nicht mit Lanz und Gloria geschlagen, aber mit sehr viel Kampf und Teamgeist und wollten heute nachlegen in Stuttgart, wo wir nicht unser Publikum im Rücken haben. Uns war klar, dass wir eine sehr engagierte Abwehr-Torwart-Kombination brauchen, um ins Tempospiel zu kommen, weil Stuttgart über sehr viel Kilogramm verfügt, sehr viel Hünen in der Deckung stehen hat. Das wollten wir umgehen und das haben wir über 45 Minuten sehr diszipliniert und griffig gemacht. Ich bin glücklich, dass wir das so umgesetzt haben. Leider bringen wir uns auswärts hier in eine Phase, wo es sehr viel Stress gibt. Nach sechs Toren Führung haben wir Überzahl und verdatteln zweimal die Überzahl, leisten uns dann zu viele kleine Undiszipliniertheiten, kriegen berechtigte Zeitstrafen. Stuttgart kommt dann noch mal mit dem siebten Feldspieler und es ist, glaube ich, auf ein Tor am Kippen. Dementsprechend bin ich natürlich froh, dass wir uns dann da rausgekämpft haben und wieder klarer gespielt haben. Simon Gade setzt Impulse aus dem Tor. Renārs Uščins hat heute eine starke Leistung gebracht, aber auch Jonathan Edvardsson hat sich in Dienst der Mannschaft gestellt. Wir sind sehr glücklich mit diesem vier-Punkte-Restart.“

Max Häfner: „Das Spiel hat immer den gleichen Ablauf, immer die gleichen Phasen gehabt. Wir haben erst eine gute Phase, in der wir rankommen und sogar führen. Dann kommen wir vor allem in der ersten Halbzeit in eine Phase rein, in der wir super viele Gegentore bekommen und vorne nicht mehr die Durchschlagskraft haben. Mit minus fünf Toren gehen wir in die Halbzeit. Wir kommen dann nochmal ran, aber das kostet natürlich viel Kraft. In der Phase danach bekommen wir wiederum zu viele Tore im Rückzug und aufs leere Tor.“

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